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<title>IceCube</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">IceCube</span></h1>
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<p>Das IceCube Neutrino Observatory (oder vereinfacht <b>IceCube</b>) ist ein <a href="Hochenergie-Neutrino-Observatorium" class="mw-redirect" title="Hochenergie-Neutrino-Observatorium">Hochenergie-Neutrino-Observatorium</a>, das Teil der <a href="Amundsen-Scott-S%C3%BCdpolstation" title="Amundsen-Scott-Südpolstation">Amundsen-Scott-Südpolstation</a> in der Antarktis ist.
</p><p>Seit 2010 werden in einem Volumen von 1 km<sup>3</sup> <a href="Hochenergiephysik" title="Hochenergiephysik">Hochenergie</a>-<a href="Neutrino" title="Neutrino">Neutrinos</a> registriert, wenn diese mit Bestandteilen des Eises reagieren. Dies geschieht, indem dabei erzeugte schnelle <a href="Elektron" title="Elektron">Elektronen</a>, <a href="Myon" title="Myon">Myonen</a> oder <a href="%CE%A4-Lepton" class="mw-redirect" title="Τ-Lepton">Tauonen</a> im Eis <a href="Tscherenkov-Strahlung" class="mw-redirect" title="Tscherenkov-Strahlung">Tscherenkov-Strahlung</a> hervorrufen, die mit hochempfindlichen optischen Sensoren (<a href="Photomultiplier" title="Photomultiplier">Photomultipliern</a>) nachgewiesen wird. Wissenschaftler versprechen sich von IceCube vor allem Erkenntnisse über die Quellen der geladenen <a href="Kosmische_Strahlung" title="Kosmische Strahlung">kosmischen Strahlung</a>, in denen auch die Neutrinos erzeugt werden.
</p>



<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Das verwendete Prinzip fand schon im <a href="AMANDA" class="mw-redirect" title="AMANDA">AMANDA</a>-Projekt (Antarctic Muon And Neutrino Detector Array) Anwendung und lieferte dort seit 1997 Daten. Am 11. Mai 2009 wurde AMANDA plangemäß abgeschaltet. Aufgrund des Erfolges wurden die Gelder für das IceCube-Projekt genehmigt. IceCube wurde nach knapp sechs Jahren Bauzeit und einem Jahrzehnt Vorbereitung am 18. Dezember 2010 fertiggestellt. Erste wissenschaftliche Ergebnisse wurden bereits mit den ersten Ausbaustufen von IceCube im gemeinsamen Betrieb mit AMANDA erzielt. Das bisher wichtigste wissenschaftliche Ergebnis ist die erstmalige Beobachtung hochenergetischer kosmischer Neutrinostrahlung im Jahr 2013.
</p><p>Der leitende Wissenschaftler ist <a href="Francis_Halzen" title="Francis Halzen">Francis Halzen</a>. Als sog. <a href="Principal_Investigator" title="Principal Investigator">Principal Investigator</a> ist er Inhaber eines unabhängigen Budgets.
</p><p>Am 25. Juni 2019 hat die <a href="National_Science_Foundation" title="National Science Foundation">National Science Foundation</a> die Finanzierung eines Ausbaus gebilligt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die vorhandenen 5160 Sensoren sollen im antarktischen Sommer 2022/23 um mehr als 700 optische Module an sieben Kabelsträngen ergänzt werden. Die Helmholtz-Zentren <a href="Deutsches_Elektronen-Synchrotron" title="Deutsches Elektronen-Synchrotron">DESY</a> und das <a href="Karlsruher_Institut_f%C3%BCr_Technologie" title="Karlsruher Institut für Technologie">Karlsruher Institut für Technologie</a> (KIT) unterstützen mit insgesamt 5,7 Millionen Euro den Bau von 430 neuen optischen Modulen. Durch diese Erweiterung soll nicht nur die Empfindlichkeit des Observatoriums steigen, sondern auch die Energieschwelle abgesenkt werden, ab der sich Neutrinos nachweisen lassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Technik">Technik</h2></div>

<p>IceCube verfügt derzeit über 86 Kabelstränge mit insgesamt 5160 Sensoren, die die Tscherenkov-Leuchtspuren von Myonen, Elektronen und Tauonen aufspüren, verstärken, digitalisieren und dann zur <a href="Amundsen-Scott-S%C3%BCdpolstation" title="Amundsen-Scott-Südpolstation">Amundsen-Scott-Südpolstation</a> weiterleiten. Die 677 Module von AMANDA wurden bei einigen IceCube-Analysen mitverwendet. Die verwendeten <a href="Photoelektronenvervielfacher" class="mw-redirect" title="Photoelektronenvervielfacher">Photoelektronenvervielfacher</a> haben einen Empfangsbereich von 300…650&nbsp;nm Wellenlänge mit einem Empfindlichkeitsmaximum am blauen Ende des Lichtspektrums, eine Quantenausbeute von 25&nbsp;% und eine 10…50-millionenfache Sekundärelektronenverstärkung<sup id="cite_ref-R7081_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-R7081-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Bemerkenswert ist die große, etwa halbkugelförmige Kathodenfläche von 550&nbsp;cm<sup>2</sup>, die den unteren Teil des über fußballgroßen druckfesten Glas-Sensorgehäuses füllt.
</p><p>Die Kabelstränge und Detektoren werden in mit heißem Wasser gebohrten Löchern versenkt, die anschließend wieder zufrieren; die Sensoren werden in Tiefen zwischen 1450 und 2450 Metern platziert, wo durch den enormen Druck alle störenden Luftbläschen soweit komprimiert sind, dass sie für die Ausbreitung des Lichts keine Rolle mehr spielen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktionsweise">Funktionsweise</h2></div>
<p>Am besten geeignet für eine Richtungsbestimmung der Neutrinos ist der Nachweis von Myonen. Die extrem seltene Kollision eines Myon-Neutrinos mit einem <a href="Molek%C3%BCl" title="Molekül">Molekül</a> bewirkt die Umwandlung des Neutrinos in ein Myon. Das Myon setzt die Spur des Neutrinos fort und emittiert dabei einen Kegel blauen Lichts, die <a href="Tscherenkow-Strahlung" title="Tscherenkow-Strahlung">Tscherenkow-Strahlung</a>. Diese sehr schwache Lichtstrahlung wird durch <a href="Photomultiplier" title="Photomultiplier">Photomultiplier</a> in messbare elektrische Impulse umgesetzt. Aus den Ankunftszeiten des Lichts an den einzelnen Sensoren kann errechnet werden, aus welcher Richtung das Neutrino kam.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Neutrinoteleskop" class="mw-redirect" title="Neutrinoteleskop">Neutrinoteleskope</a> wie IceCube können auch <a href="Supernova" title="Supernova">Supernovae</a> entdecken oder zur Detektion der <a href="Dunkle_Materie" title="Dunkle Materie">Dunklen Materie</a> beitragen. Auch gerichtete Strahlungsausbrüche (sog. <a href="Gammablitz" title="Gammablitz">Gamma Ray Bursts</a>), die z.&nbsp;B. von <a href="Schwarzes_Loch" title="Schwarzes Loch">schwarzen Löchern</a> im Zentrum einer Spiralgalaxie ausgehen können, spielen eine Rolle. In dieser Hinsicht ist die Anlage und das „Drumherum“ ein explizites Beispiel für die sich rapide entwickelnde Zusammenarbeit von <a href="Hochenergiephysik" title="Hochenergiephysik">Hochenergiephysik</a> und <a href="Astrophysik" title="Astrophysik">Astrophysik</a>. Hochenergetische Neutrinos werden im Gegensatz zur geladenen kosmischen Strahlung nicht durch kosmische Magnetfelder abgelenkt und durch Materie kaum absorbiert, stammen aber wahrscheinlich aus ähnlichen Ereignissen wie diese; sie können daher Hinweise auf die Quellen hochenergetischer kosmischer Strahlung geben.
</p><p>Zusätzlich zum Neutrinodetektor im Eis verfügt IceCube über ein 1 km<sup>2</sup> großes Oberflächen-Messfeld namens <b>IceTop</b>. Dieses besteht aus 162 Wasser-Tscherenkow-Detektoren, die <a href="Luftschauer" title="Luftschauer">Luftschauer</a> kosmischer Strahlung messen. In den nächsten Jahren soll IceTop durch den zusätzlichen Aufbau von Szintillationsdetektoren und Radioantennen verbessert werden.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wissenschaftliche_Erfolge">Wissenschaftliche Erfolge</h2></div>
<p>Im Juni 2013 veröffentlichte die IceCube-Kollaboration die ersten Ergebnisse, die auf einen nicht terrestrischen Fluss (extragalaktisch, <i>kosmische Neutrinos</i>)<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von Neutrinos hindeuteten. Es waren zwei Neutrinoereignisse gefunden worden, zu wenig, um eine <a href="Statistische_Signifikanz" title="Statistische Signifikanz">statistisch signifikante</a> Aussage zu treffen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im November 2013 veröffentlichte die Kollaboration in der Fachzeitschrift <i>Science</i> die Nachfolgemessung, die als Nachweis von nicht-terrestrischen (kosmischen) Neutrinos gilt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für diesen Erfolg verlieh das Magazin <i>Physics World</i> den Preis „Breakthrough of the Year“ für 2013.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Neutrinos hatten teilweise sehr hohe Energien, viel höher als mit irdischen Experimenten erreicht werden kann. Wie in Science berichtet, wurden bei Auswertung der Daten von Mai 2010 bis Mai 2012 28 Ereignisse isoliert, die von hochenergetischen Neutrinos zwischen 30 TeV und 1200 TeV stammen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter diesen und in den im Jahr danach erhobenen Daten waren auch die Neutrinos mit bis dahin höchster Energie, mit Energien von 1000 (Bert genannt, wie in den anderen Ereignissen nach Figuren der Sesamstraße), 1100 (Ernie genannt) und 2200 TeV (4. Dezember 2012, Big Bird genannt). Am 11. Juni 2014 wurde ein Neutrinoereignis mit noch höherer Energie gefunden (2600 TeV).<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2016 wurde der fast ein Jahr ab Sommer 2012 anhaltende <a href="Blazar" title="Blazar">Blazar</a>-Ausbruch in der Galaxie PKS B 1424-418 als wahrscheinliche Quelle für <i>Big Bird</i> ausgemacht aus Vergleich mit den Beobachtungen des Gammastrahlen-Weltraumteleskops Fermi und des Radioteleskop-Projekts Tanami.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2021 wurde ein Neutrino mit 6300&nbsp;TeV Energie nachgewiesen.<sup id="cite_ref-2021-6300TeV_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-2021-6300TeV-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Zusammenarbeit mit anderen Teleskopen konnte IceCube 2018 erstmals die Herkunft eines hochenergetischen Neutrinos (290 TeV) nachweisen. Als wahrscheinliche Quelle wurde der 4,5 Milliarden Lichtjahre entfernte <a href="Blazar" title="Blazar">Blazar</a> TXS 0506+056 identifiziert, ein <a href="Aktiver_Galaxienkern" title="Aktiver Galaxienkern">aktiver Galaxienkern</a>. Er ist außerdem wahrscheinlich eine Quelle kosmischer Strahlung (von hochenergetischen Protonen).<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weiterhin konnte ein am 1. Oktober 2019 registriertes Neutrino einem sogenannten <a href="Tidal_Disruption_Event" title="Tidal Disruption Event">Tidal Disruption Event</a> zugeordnet werden, welches im April 2019 in einer 700 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie am <a href="Palomar-Observatorium" title="Palomar-Observatorium">Palomar-Observatorium</a> beobachtet worden war.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Finanzierung_und_Kooperationen">Finanzierung und Kooperationen</h2></div>
<p>Die Gesamtkosten für den ca. 270 Millionen US-Dollar teuren <a href="Neutrinodetektor" class="mw-redirect" title="Neutrinodetektor">Neutrinodetektor</a> stammen überwiegend von der amerikanischen Wissenschaftsstiftung <a href="National_Science_Foundation" title="National Science Foundation">NSF</a>. Das Projekt wurde aber wesentlich von Universitäten und Instituten in <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a>, <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a>, <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a>, <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Großbritannien</a>, <a href="Japan" title="Japan">Japan</a> und den <a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlanden</a> mitfinanziert. Das <a href="Bundesministerium_f%C3%BCr_Bildung_und_Forschung" class="mw-redirect" title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">Bundesministerium für Bildung und Forschung</a> und die <a href="Deutsche_Forschungsgemeinschaft" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</a> unterstützten die Konstruktion des Observatoriums.
</p><p>Das IceCube-Team besteht insgesamt aus ca. 300 Wissenschaftlern aus 48 Forschungsinstitutionen in zwölf Ländern, die den Detektor kontinuierlich betreiben und weiterentwickeln. Neben Forschern aus den Ländern, die IceCube finanziert haben, beteiligen sich auch Wissenschaftler aus <a href="Australien" title="Australien">Australien</a>, <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">Dänemark</a>, <a href="Neuseeland" title="Neuseeland">Neuseeland</a>, <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a>, <a href="Japan" title="Japan">Japan</a>, der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> und <a href="S%C3%BCdkorea" title="Südkorea">Südkorea</a> an dem Betrieb und den Datenanalysen. Aus Deutschland sind das <a href="DESY" class="mw-redirect" title="DESY">Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY</a>, die Universitäten <a href="RWTH_Aachen" title="RWTH Aachen">RWTH Aachen</a>, <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t_zu_Berlin" title="Humboldt-Universität zu Berlin">HU Berlin</a>, <a href="Ruhr-Universit%C3%A4t_Bochum" title="Ruhr-Universität Bochum">RU Bochum</a>, <a href="Technische_Universit%C3%A4t_Dortmund" title="Technische Universität Dortmund">TU Dortmund</a>, <a href="Friedrich-Alexander-Universit%C3%A4t_Erlangen-N%C3%BCrnberg" title="Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg">FAU Erlangen-Nürnberg</a>, <a href="Johannes_Gutenberg-Universit%C3%A4t_Mainz" title="Johannes Gutenberg-Universität Mainz">JGU Mainz</a>, <a href="Technische_Universit%C3%A4t_M%C3%BCnchen" title="Technische Universität München">TU München</a>, <a href="Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Westfälische Wilhelms-Universität">WWU Münster</a> und <a href="Bergische_Universit%C3%A4t_Wuppertal" title="Bergische Universität Wuppertal">BU Wuppertal</a> sowie das <a href="Karlsruher_Institut_f%C3%BCr_Technologie" title="Karlsruher Institut für Technologie">Karlsruher Institut für Technologie</a> beteiligt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weiterentwicklung_zu_IceCube-Gen2">Weiterentwicklung zu IceCube-Gen2</h2></div>
<p>IceCube-Gen2 (für Generation 2) soll das Volumen auf 8 km<sup>3</sup> erweitern. Dafür werden 120 weitere Kabelstränge mit 12.000 neuen optischen Sensoren und einem erweiterten Energiebereich hin zu höheren Energien durch zusätzliche Radio-Arrays geplant. Dadurch soll eine 5-fach größere Empfindlichkeit erreicht werden und rund 1 Million Neutrino-Detektionen pro Jahr möglich werden. IceCube-Gen2 befindet sich in der Planung und soll bis 2032 fertig gestellt werden.<sup id="cite_ref-gen2_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-gen2-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="DONUT" title="DONUT">DONUT</a></li>
<li><a href="MINOS" title="MINOS">MINOS</a></li>
<li><a href="Sudbury_Neutrino_Observatory" title="Sudbury Neutrino Observatory">Sudbury Neutrino Observatory</a></li>
<li><a href="Super-Kamiokande" title="Super-Kamiokande">Super-Kamiokande</a></li>
<li><a href="KM3NeT" title="KM3NeT">KM3NeT</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Francis_Halzen" title="Francis Halzen">Francis Halzen</a>: <i> Neutrinojagd am Ende der Welt</i>. Spektrum der Wissenschaft, Mai 2016, S. 34–40.</li>
<li>Mark Bowen: <i>The telescope in the ice - inventing a new astronomy at the South Pole.</i> St. Martins Press, New York 2017, ISBN 978-1-137-28008-4.</li>
<li><a href="Anna_Franckowiak" title="Anna Franckowiak">Anna Franckowiak</a>: <i>Searching for High-energy Neutrinos from Supernovae with IceCube and an Optical Follow-Up Program</i>, Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, 2011 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1054691738/34">online</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:IceCube_Neutrino_Observatory?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: IceCube</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://icecube.wisc.edu/">Internetseite des Projekt IceCube</a> (englisch)</li>
<li><a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunk</a>-Bericht: <span class="cite"><a href="Ralf_Krauter" title="Ralf Krauter">Ralf Krauter</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/eiswuerfel-mit-weitblick-100.html"><i>Eiswürfel mit Weitblick.</i></a> Deutschlandfunk, 2.&nbsp;März 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2.&nbsp;Dezember 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIceCube&amp;rft.title=Eisw%C3%BCrfel+mit+Weitblick&amp;rft.description=Eisw%C3%BCrfel+mit+Weitblick&amp;rft.identifier=&amp;rft.creator=%5B%5BRalf+Krauter%5D%5D&amp;rft.publisher=Deutschlandfunk&amp;rft.date=2007-03-02">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunk</a>-Interview: <span class="cite">Ralf Krauter, Christian Spiering: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/vom-baikalsee-in-die-antarktis-100.html"><i>Vom Baikalsee in die Antarktis.</i></a> Deutschlandfunk, 15.&nbsp;Mai 2008,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2.&nbsp;Dezember 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIceCube&amp;rft.title=Vom+Baikalsee+in+die+Antarktis&amp;rft.description=Vom+Baikalsee+in+die+Antarktis&amp;rft.identifier=&amp;rft.creator=Ralf+Krauter%2C+Christian+Spiering&amp;rft.publisher=Deutschlandfunk&amp;rft.date=2008-05-15">&nbsp;</span></li>
<li>Podcast-Interview: <span class="cite">Markus Ackermann (DESY), Markus Völter (omegatau): <a rel="nofollow" class="external text" href="http://omegataupodcast.net/2013/11/134-high-energy-neutrinos-and-the-icecube-neutrino-observatory"><i>'strong evidence' von Hochenergie-Neutrinos im IceCube Observatorium.</i></a> 21.&nbsp;November 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;Dezember 2013</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIceCube&amp;rft.title=%27strong+evidence%27+von+Hochenergie-Neutrinos+im+IceCube+Observatorium&amp;rft.description=%27strong+evidence%27+von+Hochenergie-Neutrinos+im+IceCube+Observatorium&amp;rft.identifier=&amp;rft.creator=Markus+Ackermann+%28DESY%29%2C+Markus+V%C3%B6lter+%28omegatau%29&amp;rft.date=2013-11-21">&nbsp;</span></li>
<li>Podcast-Interview: Marcel Usner (DESY), Tim Pritlove (Raumzeit): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://raumzeit-podcast.de/2018/06/06/rz073-icecube/">RZ073 IceCube</a>. 6. Juni 2018. Abgerufen am 8. Juni 2018.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.desy.de/aktuelles/news_suche/index_ger.html?openDirectAnchor=1665&amp;two_columns=1"><i>DESY News: Neutrino-Observatorium IceCube am Südpol wird ausgebaut.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17.&nbsp;Juli 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIceCube&amp;rft.title=DESY+News%3A+Neutrino-Observatorium+IceCube+am+S%C3%BCdpol+wird+ausgebaut&amp;rft.description=DESY+News%3A+Neutrino-Observatorium+IceCube+am+S%C3%BCdpol+wird+ausgebaut&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.desy.de%2Faktuelles%2Fnews_suche%2Findex_ger.html%3FopenDirectAnchor%3D1665%26two_columns%3D1&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
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<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">-89.99</span><span class="longitude">-63.453055555556</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:-89.99,-63.453055555556"><span title="Breitengrad">89°&nbsp;59′&nbsp;24″&nbsp;<abbr title="Süd">S</abbr></span>, <span title="Längengrad">63°&nbsp;27′&nbsp;11″&nbsp;<abbr title="West">W</abbr></span></a></span>
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